Gitarrenunterricht für Kinder

Spielerisch Gitarre lernen

Musik ist uns im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt worden.
Kinder spielen sehr gern und darum ist es auch so wichtig für Kinder den Zugang zur Musik auch spielerisch zu öffnen und zu gestalten.

Gitarrenunterricht für Kinder Lübeck

Durch spielerischen Umgang und Einsatz von Musik, Sprache, Singen und Bewegung werden Kinder in Ihrer natürlichen Musikalität am besten gefördert.
Hierbei spielt es zunächst keine Rolle auf oder mit welchem Instrument das geschieht.
Durch mein Studium der musikalischen Früherziehung (MFE) an der Hochschule für Musik in Hamburg bei Frau Prof. Dr. Ribke und vielen Jahren der Unterrichtstätigkeit
der MFE in Kindergärten und in Musikschulen durfte ich hierzu sehr viele Erfahrungen sammeln.
Häufig übernahm ich auch die Kinder nach zwei bis drei Jahren eigenem MFE-Unterricht in den Gitarrenunterricht und kam zu folgenden Erkenntnissen.

Die Kinder, die vorher im Alter von 4-6 Jahren ca. zwei Jahre an der MFE teilnahmen, hatten einen wesentlich leichteren und schnelleren Zugang zum Gitarre lernen.
Durch das bereits ganzheitliche Erleben Ihrer Musikalität durch phantasievolles Gestalten von Reimen, Versen, Bewegungsspielen, Liedern und Tänzen sind Sie
bereits umfassend (ganzheitlich) mit Musik vertraut, was auch das Gitarre lernen erheblich erleichtert.
Der ganzheitliche Ansatz der MFE über Körper, Sprache, Stimme zum Instrument trägt hierzu ganz wesentlich und effektiv bei.

Gitarre lernen Kinder Lübeck

Außerdem können viele Kinder mit 6-7 Jahren schon etwas lesen und man kann von Anfang an eine kindgerechte Gitarrenschule benutzen, was das Gitarre unterrichten
und lernen erheblich erleichtert.
Am besten finde ich hier den „Fridolin“ von Hans-Joachim Teschner. Ein Gitarrenlehrbuch für Kinder mit sehr sinnvollem Ansatz, in dem der Bär „Stoffel“
den Gitarrenanfänger Fridolin mit lustigen Zeichnungen durch das ganze Buch führt.
Darum halte ich persönlich gar nichts von Gitarre lernen ab 3 Jahren, auch nicht mit einem Elternteil, sondern würde immer empfehlen zunächst zur MFE zu gehen.
Die Kinder lernen dort bereits mit dem Orffschen Instrumentarium zu spielen, erwerben schon erste musikalische Grundkenntnisse, singen und tanzen viel,
lernen viele Instrumente und deren Klang und Spielweise kennen. Sie sind also bereits kognitiv, motorisch und sozial „geschult“.

Ausserdem werden in der MFE sämtliche Instrumente kennengelernt, selbst gespielt oder vorgespielt, welches später die Wahl eines Instrumentes erleichtert.
Körperbewusstsein und Bewegungsabläufe sind durch metrische Bewegungen und Tänze zur Musik und das erspüren und umsetzen von Taktarten und Rhythmen bereits
fortgeschritten.

Das musikalische Gehör und die Intonation Ihrer Singstimme ist durch viel Musik hören, selbst Musik machen und vor allem Lieder singen zum großen Teil vorhanden.
Die besten Erfahrungen machte ich mit Kindern, die etwa zeitgleich mit der Einschulung, nach der MFE, also mit 6-7 Jahren mit dem Gitarrenunterricht begannen und die ohne
Elternteil Gitarrenunterricht nahmen. Meines Erachtens ist es für die Kinder wichtig, auch mal ohne Eltern etwas zu tun was Ihnen Spaß macht und nicht dauernd beobachtet
gefragt oder gar kritisiert oder gemaßregelt zu werden.

Ausserdem lenkt eine zweite Bezugsperson, neben dem Gitarrenlehrer häufig vom wesentlichen ab und die meisten Kinder schienen auch etwas befangen, wenn ein Elternteil dabei war.
Gruppenunterricht für 2-4 Gitarrenschüler kann wiederum sehr sinnvoll sein, da es wieder ganz andere Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung ermöglicht und Kindern,
insbesondere Einzelkindern, auch oft viel mehr Spaß macht. Für Kinder mit mehreren Geschwistern, die dadurch oft etwas teilen müssen, kann auch Einzelunterricht sinnvoller sein.

Zu meiner Unterrichtsgestaltung im Gitarrenunterricht für Kinder, sowohl Instrumentenwahl, Spiel,-und Lernweise, als auch Liederwahl, improvisieren und komponieren mit
Pentatonik und schreiben eigener Lieder könnt ihr gern mehr erfahren.
Zu diesem Thema wird es noch weitere Artikel bzw. Blogs von mir geben.
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